Wohin mit dem Abwasser bei der Gartendusche

Im Sommer eine erfrischende Dusche genießen ist für jeden eine Wohltat. Mit einer Gartendusche können Sie direkt von Ihrer Gartenliege zum kühlende Nass schreiten – ohne Umweg über das heimische Badezimmer.

Was ist eine Gartendusche?

Was gibt es Schöneres als sich im Sommer an heißen Tagen eine kühlende Erfrischung mit einer Gartendusche zu gönnen. Auch wer einen Pool sein eigen nennen kann, wird mit Begeisterung vor dem Sprung ins kühle Nass sich gerne eine Dusche gönnen. Optimal sind dazu Standorte die vor neugierigen Blicken schützen. Ebenso ist die Ausstattung der Gartendusche wichtig. Es gibt moderne Designs aus Stahl oder eine Umrandung aus Holzblöcken. Wer es ganz edel möchte, der kann sich einen Outdoor Raum mit einer Gartendusche bauen.

Aber auch die einfachere Variante, die Gartendusche an einen dekorativen dicken Ast anzubringen hat ihren Reiz. Egal für welche Ausführung Du Dich entscheidest, die einfache oder luxuriöse Variante, die mehrere Düsen und Brausen hat, Du solltest für einen geordneten Wasserlauf sorgen. Gerade dann, wenn sich mehrere Familienmitglieder unter der Dusche tummeln. Durch das Wasser, das dann in den Rasen sickert, kann sich der Boden in einen morastigen Sumpf verwandeln. Hier könnte ein Holzrost Abhilfe schaffen.

Eine andere Möglichkeit stellt eine gepflasterte Fläche unter der Gartendusche dar. Der Platz muss dazu nicht groß sein, mit einer entsprechenden Einfassung kann er an jeder beliebigen Stelle im Garten gebaut werden. Eine Gartendusche die fest installiert wird, kann dann mit einem Flansch auf die ausgesuchte Oberfläche montiert werden. Aber wie kannst Du nun das Wasser aus der Gartendusche ableiten?

Ein Ablauf oder ein Sickerkasten für das Abwasser?

Es gibt einen sogenannten Bodenablauf mit dem die Gartendusche an das Abwassersystem des Hauses angeschlossen werden kann. Auch ein nicht so versierter Handwerker kann dies erledigen. Dabei wird der Ablauf einfach ein zuvor vorbereitetes und bündig zum Boden hergestellte Abflussrohr gesteckt.

Da die Anforderungen an das Dichtsein des Rohres nicht besonders hoch sein muss, kann es auch ein Laie anbringen. Der Vorteil des Ablaufes ist, dass er mit einem integrierten Siphon-Einsatz versehen ist. So können keine Gerüche aus dem Kanal nach oben dringen. Der Ablaufrost ist aus Edelstahl und kann somit Wind und Wetter ausgesetzt sein. Je nachdem wie sich die örtliche Gegebenheit zeigt, wenn beispielsweise nur klares Wasser abfließt, könnte auch eine Ableitung in einen Sickerkasten vorgenommen werden. Du solltest aber darauf achten, dass Du ein Gefälle einbaust, damit das Wasser auch zum Abfluss fließt.

Fazit:

Egal für welche Gartendusche Du Dich entscheidest, ob für eine einfache Montage bei der die Dusche einfach in den Boden gesteckt wird oder für eine edle Variante aus Edelstahl mit diversen Funktionen, wie eine Sprühnebelfunktion, die auf einer gepflasterten Fläche zum Stehen kommt, der richtige Ablauf ist wichtig. Allerdings braucht ein Abfluss nur dann installiert zu werden, wenn die Gartendusche fest installiert ist. Denkbar wären eine Sickergrube oder ein Ablauf der ans Wassersystem des Hauses angeschlossen wird.

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